Eine ungesunde Kopfhaut tut weh, kann brennen, schuppen oder einfach jucken. Eine gesunde Kopfhaut ist gut durchblutet und ist auch für schönes Haar eine Grundvoraussetzung. Wir zeigen Ihnen was Sie gegen Kopfhautschmerzen und Irritationen machen können. Die Ursachen für Kopfhautirritationen sind vielfältig und können im Zweifel nur von einer Fachperson beurteilt werden.

Kopfhaut Irritationen

Kopfhaut juckt

In den meisten Fällen liegt die Ursache für juckende Kopfhaut in trockener Kopfhaut, Neurodermitis, umweltbedingter Faktoren wie Stress oder Pilzbefall. In machen Fällen geht Haarausfall als Symptom mit dem Juckreiz einher. Hausmittel gibt es auch in diesem Fall.

Behandlung: Olivenöl und mildes Shampoo

Sofern Sie sich den gang zum Dermatologen sparen möchten, empfehlen wir Ihnen während einer Woche, täglich ein paar Tropfen Olivenöl oder Kokosöl in die Kopfhaut einzumassieren. Das Olivenöl wirkt stark beruhigend auf die Kopfhaut. Achten Sie zudem auf die Verwendung von besonders milden Shampoos. Hierbei gilt, dass parfümierte Shampoos mit hohem ph-Werten zu vermeiden sind. Alle Informationen zum Thema Kopfhaut finden Sie auf http://www.hauptarzt.de.

Video: Anleitung gegen Trockene Kopfhaut

Schuppenflechten auf der Kopfhaut

Kopfhaut Schuppenflechten oder auch Kopfhautpsoriasis genannt, ist das Ergebnis einer Kopfhauterkrankung. Schuppenflechten sind zu beginn nicht immer sichtbar, führen jedoch zu einem unangenehmen spannenden Gefühl auf der Haut. In schlimmeren Krankheitsbildern beginnt die Kopfhaut stark zu jucken und leicht zu bluten. Besonders am Haaransatz bilden sich Schuppenflechten häufig. Die genauen Ursachen für Flechten sind nach wie vor unbekannt. Bei der Selbstdiagnose werden Flechten häufig mit Kopfhaut Pilz oder Ekzemen verwechselt. Je nach Medikation wie Kortison können Schuppenflechten entstehen.

Was tun gegen Schuppenflechten?

Als Hausmittel sind Olivenöl und der Verzicht auf chemische Haarprodukte zu empfehlen. Generell gilt, dass Schuppenflechten die Haarwurzeln schädigen, entsprechend ist der Gang zu einem Dermatologen ratsam. Die Therapien sind unterschiedlich und müssen auf die individuellen Lebensumstände der Patienten angepasst werden. Die Therapien reichen von Vitamin D bis zu Psychotherapie. Spätestens bei Krusten an den Schuppenflechten sollten Sie einen Facharzt konsultieren und dem Drang widerstehen die Ablagerungen aufzukratzen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Kopfhaut stark entzündet.

Schonendes Shampoo gegen gereizte Kopfhaut

Je mehr Chemie in den Shampoos ist, desto eher wird die Kopfhaut ausgetrocknet und beginnt viel Talg zu produzieren und wird fettig. Haare sollten nicht jeden Tag gewaschen werden. 2 bis 3 Mal sollte genügen. Achten Sie beim Kauf eines Shampoos auf einen niedrigen ph-Wert (Unter 8). Die ersten Anzeichen sind fast immer eine Kopfhautentzündung, welche schmerz und eine bessere Haar- und Kopfhautpflege verlangen.

Akne und Pickel auf der Kopfhaut

Pickel und Akne werden nebst anderen Faktoren maßgeblich von Talg und fettiger Kopfhaut magisch angezogen. Der Hormonhaushalt steuert die Talgproduktion und je nach Veranlagung neigen Menschen eher zu einer fettigen Kopfhaut (seborrhoischer Typ) oder zu trockener Kopfhaut (sebostatischer Typ). Die Ursachen können genetisch oder umweltbedingt sein. Trockene Luft, fettige Ernährung, falsche Kopfhautpflege, zu starkes Haare Bürsten und Färben, Rauchen oder Allergien können Akne auf der Kopfhaut fördern. Die Diagnose kann nur von einem Arzt vorgenommen werden.

Krankheiten der Kopfhaut

Trotz vernünftiger Ernährung und schonender Kopfhautpflege, können Irritationen als Symptome von Erkrankungen auftreten. Egal ob Sie Neurodermitis oder ein Melanom oder eine andere Erkrankungen vermuten, der Ganz zum Arzt ist empfehlenswert. Kopfhautirritationen können auch auf Organschwächen wie bspw. der Leber zurückgeführt werden. Alles zum Thema Hautdrüsen finden Sie auf Wikipedia.